Solar-Konzerne ziehen erfreuliche Bilanz
Solarzellenhersteller Q-Cells hat die positive Richtung bereits vorgegeben. Dieser folgte jetzt eine Reihe weiterer Marktteilnehmer. In den vergangenen sechs Monaten hat sich der Boom innerhalb der Solar-Branche angesichts eines traditionell eher verhaltenen ersten Halbjahres dennoch fortgesetzt, wie verschiedene Geschäftsberichte zeigen. Dabei sieht der anhaltende Trend zur Sonnenenergie Unternehmenszielen und Auftragsbeständen zufolge im Ausblick auf die zweite Jahreshälfte ebenso vielversprechend aus.
22.08.2008
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Von der positiven Marktentwicklung kann centrotherm photovoltaics besonders im Geschäftsbereich Solarsilizium profitieren. Der Auftragsbestand kratzt in der ersten Jahreshälfte mit 978,3 Mio. Euro an der Mrd.-Grenze. "Die positive Entwicklung im Siliziumgeschäft bestätigt unser Geschäftsmodell und unsere Strategie, uns in weiteren Stufen der solaren Wertschöpfungskette zu etablieren", so centrotherm-Finanzvorstand Oliver Albrecht. Konzernumsatz und EBIT konnten im ersten Halbjahr mehr als verdoppelt werden. Die SolarWorld bestätigte im zweiten Quartal vorab gemeldete Zahlen. Sowohl Eigenkapital, Cash-Flow und die freie Liquidität des Unternehmens haben sich vor dem Hintergrund steigender Investitionen erhöht. Ebenso wuchsen Umsatz und EBIT, während der Konzerngewinn auf 87,1 Mio. Euro kletterte.
Der Nettogewinn des Solarzellenherstellers ersol verzeichnet einen Sprung um 123,4 Prozent auf rund 11,5 Mio. Euro. Dank der positiven Entwicklung übertrifft das EBIT bereits nach den ersten sechs Monaten den Gesamtwert des Vorjahres. Angesichts eines 86-prozentigen Umsatzwachstums auf rund 130 Mio. Euro vollzog Bosch gestern, Mittwoch, die mehrheitliche Übernahme des Unternehmens und hält nunmehr 85,48 Prozent der Aktien. Auch bei SMA Solar Technology liegt der Periodenüberschuss über dem Gesamtergebnis für 2007, wobei sich der Auslandsanteil an den Gesamterlösen um 47 Prozent steigerte. Im Ausblick auf das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 80 bis 100 Prozent.
Centrosolar prognostiziert mit 310 Mio. Euro ein Umsatzrekordjahr und verzeichnet im ersten Halbjahr eine Versechsfachung des EBIT. Die starke Nachfrage nach Solarmodulen und Systemen in Spanien sowie der erfolgreiche Geschäftsaufbau in Zielregionen wie Frankreich oder Italien hoben den Umsatz um 30 Prozent an. Italien, Spanien und Griechenland sind jene Länder, die das Ergebnis auch bei Phoenix Solar ansteigen ließen. Die starke Auftragslage im Mittelmeerraum für Photovoltaikanlagen trieben die Gesamtumsatzerlöse auf 151,8 Mio. Euro. Für das zweite Halbjahr erwartet das Unternehmen eine weiterhin hohe Nachfrage und eine Verdopplung des Auftragsbestands gegenüber dem Vorjahr.






