Portrait UmweltDialog

Der Begriff „Nachhaltigkeit“ ist zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor geworden. Immer mehr Unternehmen setzen daher auf ökonomisch, ökologisch und sozial ausgewogene Unternehmensführung. Das Nachrichtenmagazin UmweltDialog informiert umfassend rund um dieses Thema.
Münster (UD) - Ob zuerst der Einzelhandel, dann KarstadtQuelle und jetzt auch noch Opel – die Globalisierung frisst ihre Kinder. Noch vor ein paar Jahren sah alles so einfach aus: Das Ende des Kalten Krieges versprach globale Märkte mit ewigem, ungebremstem Absatz. Dann noch der WWW-Bubble, der KGV´ s virtuell und gegen alle Regeln potenzierte. Das Ende der Geschichte an der Millenniumswende!

Und heute? Wir leben in einer Welt wachsender Gegensätze. Immer mehr Menschen sind dem eisigen Wind des Wettbewerbs ausgesetzt. Jobverlust, Lohnkürzungen und die allerneueste Rabattschlacht. Geiz ist schließlich geil, ob als Konsument oder Produzent. Man muss nur vergleichen. Das Schnäppchen für 99 Cent findet seinen Widerhall im Ein-Euro-Job.

Aber es gibt auch eine andere Seite der Medaille. Die Effizienzsteigerungen, die wir bei der „Ware“ Arbeitskraft beklagen, sind beim Verbrauch von Rohstoffen und Energien sinnvoll. „Sauber, leise und hypereffizient“, so schreibt etwa Jeremy Rifkin, ist unsere Welt geworden. „Vielerorts sind die düsteren Fabriken der Zweiten Industriellen Revolution verschwunden. Die Luft ist nicht mehr schwarz von Industrieabgasen, Arbeiter und Maschinen sind nicht mehr von Ruß und Schmiere bedeckt. Das Fauchen der Hochöfen und das unablässige Hämmern sind nur noch als fernes Echo zu hören.“

Meilenstein Global Compact

Die Modernisierung der letzten Dekaden hat somit auch positive Impulse gegeben: Arbeit ist sicherer und gesünder geworden, die Umwelt wird mehr geschont und die Unternehmen konnten durch Effizienz gewinnen. Ein Prozess, der unumkehrbar, weil alternativlos ist: Die Ressourcen unserer Erde und die Geduld der Menschen sind irgendwann erschöpft. Schon 1992 forderte der Erdgipfel von Rio daher einen Kurswechsel hin zu einer nachhaltigen Entwicklung. Dieser funktioniert nur, wenn Politik, Gewerkschaften, Nichtregierungsorganisationen und die Wirtschaft den Dialog suchen und an gemeinsamen Lösungen arbeiten – eben das Leitbild des Global Compact.

Vor diesem Hintergrund gründete die Mediengruppe macondo Ende 2002 den Verlag UmweltDialog, heute Deutschlands führendes Nachhaltigkeitsmagazin. Die Idee damals: Das Thema „Nachhaltigkeit“ den Lesern journalistisch gut aufgemacht, klar verständlich und aktuell näher zu bringen. Chefredakteur Dr. Elmer Lenzen: „Es gibt unzählige Stimmen, die sagen, was getan werden muss. Aber was wird konkret umgesetzt? Und was ist möglich? Genau das zeigt UmweltDialog – Tag für Tag.“

Nachhaltigkeit verständlich gemacht

Tatsächlich ist Nachhaltigkeit nämlich ein wichtiges Thema – bei Unternehmen wie Verbrauchern. Was in Deutschland aber bis zur Gründung von UmweltDialog fehlte, war ein echter Multi-Stakeholder-Dialog ganz im Sinne des Global Compact. Das spiegelt sich auch in den Ressorts des Online-Magazins wider: Die zentralen Themenfelder sind daher Wirtschaft, Gesellschaft, Umwelt und Wissen.

Im Ressort Wirtschaft informiert UmweltDialog über neueste Fakten und Trends von Unternehmen, Märkten und aus der Finanzbranche. Das Ressort Gesellschaft berichtet über Politik, Soziales und Verbraucherthemen. Umwelt beinhaltet die zentralen Themenfelder Artenvielfalt und Klimawandel. Das Ressort „Wissen“ schließlich ist speziell auf den modernen CSR-Manager zugeschnitten: Publikationen, Glossar und CSR-Management sind hochprofessionelle Informationen für die tägliche, berufliche Auseinandersetzung mit dem Thema. „Specials“ runden das vielfältige Informationsangebot ab: Im Mittelpunkt stehen dabei die Hauptthemen der aktuellen CSR-Debatte: Emissionen, Energie und Mobilität.

Umfangreiche redaktionelle Beiträge

UmweltDialog funktioniert ganz nach den bewährten Prinzipien eines klassischen Online-Nachrichtendienstes. Das Redaktionsteam von UmweltDialog produziert Berichte, Reportagen und Interviews als Rahmengeschichten. Hinzu kommen Pressemitteilungen sowie Publikationen nachhaltig wirtschaftender Unternehmen, aus Politik , Wissenschaft und von NGOs.

Ein Ansatz, der auch bei den Lesern Zuspruch findet: Über 100.000 Leser im Monat zählt UmweltDialog heute. Tendenz steigend: So erreichte das Medium im dritten Quartal 2004 287.732 Leser. Dies entspricht einer Steigerung von 134.327 (+ 88%) Lesern gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Hinzu kommen etwa 4.500 monatliche Aussendungen des elektronischen Newsletters. Um noch näher an den Interessen der Leser zu sein, plant der Verlag für das kommende Jahr eine Printausgabe, die quartalsmäßig erscheinen soll.

UmweltDialog wird von der Mediengruppe macondo herausgegeben. Das renommierte westfälische Verlags- und PR-Haus ist das einzige deutsche Medienunternehmen, welches Mitglied im Global Compact und der Global Reporting Initiative (GRI) ist. macondo hat in den letzten Jahren neben UmweltDialog eine Reihe größerer Projekte zum Thema Nachhaltigkeit realisiert. So entwickelte und betreute es etwa Online-Redaktionen für die Heinrich Böll Stiftung zum UN-Weltgipfel in Johannesburg und der WTO-Konferenz in Cancun.


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