UmweltDialog-Dossiers
03.08.2006
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Mai 2008
Die alte Bundeshauptstadt Bonn ist ab 19. Mai Gastgeber der 9. UN-Konferenz "Biologische Vielfalt". 191 Staaten und rund 5000 Konferenzteilnehmer diskutieren dabei kontrovers über Möglichkeiten des Arten- und Umweltschutzes. Vor allem die Frage, wer das bezahlt und wer davon Nutznießer sein wird, entzweit schon im Vorfeld. Mahnend sagt Bundeskanzlerin Merkel: „Die biologische Vielfalt ist von zentraler Bedeutung für die Zukunft der Menschheit. Dennoch schwindet die Biodiversität weltweit in dramatischem Ausmaß, trotz vielfacher nationaler und internationaler Gegenmaßnahmen. Dieser Verlust an Vielfalt ist Besorgnis erregend.“
Bewertung
Politik & Konferenzergebnisse
Engagierte Unternehmen
NGO Sichtweise & Initiativen
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April 2008
Lange galt Bioenergie als „saubere Lösung“ für den Klimaschutz. Doch die Konkurrenz mit Nahrungsmittel ist nicht mehr zu übersehen: Müssen Mio. Menschen hungern, damit wir Biosprit tanken können? Es sei "frustrierend", sagt Joachim von Braun, Direktor des International Food Policy Research Institute (IFPRI) in Washington, gegenüberder ZEIT, "dass die Finanzkrise, die sich an der Wall Street oder in Frankfurt abspielt, unmittelbare politische Reaktionen hervorgerufen hat, die Finanzkrise von zwei Milliarden Menschen aber nicht".
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März 2008
Seitdem klar ist, dass auch Computer und Software massiv zur globalen Erwärmung beitragen, gibt sich die Branche umweltbewusst. „Green IT" ist schon heute möglich, lautet ihr Credo, und auch Greenpeace pflichtet dem bei. Die Hersteller müssen vorhandene Innovationen aber konsequenter nutzen.
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Dezember 2007
Mehr wäre wünschenswert gewesen, aber immerhin wurde etwas erreicht. Mit diesen Worten lässt sich das Ergebnis der Klimakonferenz auf Bali zusammenfassen. „Bali war anstrengend und mühsam. Aber die eigentliche Arbeit beginnt jetzt erst," meint Bundesumweltminister Sigmar Gabriel. "Bali hat die Grundlage dafür geschaffen, dass wir mit Aussicht auf Erfolg in die Verhandlungen über ein zweites Klimaschutzabkommen treten können.“ [Mehr...]
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Oktober 2007

Kann man Verantwortung überhaupt lernen? Sind Wirtschaft und Ethik miteinander vereinbar? Wie kann man aus Werten Werte schaffen? Und wie sieht das konkrete Handeln vieler namhafter Unternehmen hierzu aus? Antworten auf diese und weitere Fragen liefert das Buch "Berufsbild CSR-Manager" aus der Reihe UmweltDialog Wissen, jetzt erschienen im Verlagsangebot der Mediengruppe macondo. Das Fachbuch umfasst 160 Seiten und kostet 30 Euro. [Mehr...]
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September 2007
Am 13. September beginnt in Frankfurt die 62. IAA PKW. Motto: "Sehen, was morgen bewegt". Mit 128 Neuheiten - darunter 88 Weltpremieren - wird die IAA neue Rekorde aufstellen. 1.046 Aussteller aus über 40 Ländern haben sich für die IAA angemeldet. Im Mittelpunkt der Automobilausstellung: die nachhaltige Mobilität. Unser Dossier berichtet über die wichtigsten Entwicklungen aus CSR-Sicht.
Hersteller:
Studien/Auszeichnungen:
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Juli 2007
Die Probleme der Globalisierung, des Klimawandels und die Einhaltung von Sozialstandards waren einige der zentralen Themen des 3. Leaders Summit des Global Compact. UN-Generalsekretär Ban Ki-moon rief die Wirtschaftsvertreter eindringlich dazu auf, sich mehr für konkrete Projekte wie etwa die Millenniumsziele zu engagieren. An der Konferenz im UN Hauptquartier in Genf nahmen rund 1.000 Vertreter aus 90 Ländern rund um den Globus teil.
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Juli 2007
Immer mehr Menschen nutzen das Flugzeug für ihre privaten oder geschäftlichen Reisen. Insgesamt erwartet der Flughafenverband ADV für 2007 rund 185 Millionen Passagiere an deutschen Airports. Das bleibt nicht ohne Folgen für die Umwelt. Unser Dossier beleuchtet Aspekte und Strategien.
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Juni 2007
Die Gruppe der Acht (G8) ist eines der wichtigsten internationalen Foren globaler Verantwortung. Im Fokus des diesjährigen Treffens stehen der Klimawandel, Afrika und Globalisierungsfragen. Der G8 gehören Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan, die Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada (seit 1976) und Russland (seit 1998) an. Außerdem ist die Europäische Kommission bei allen Treffen vertreten.
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Veranstaltungshinweis

UNEP FI’s Global Roundtable, die bedeutendste internationale Konferenz zu Themen des verantwortungsbewussten Investierens und der Nachhaltigkeit im Finanzsektor, findet am 24. und 25. Oktober 2007 in Melbourne, Australien, statt. Auch in diesem Jahr bietet sie dem internationalen Finanzsektor, nationalen Finanzaufsichtsbehörden, der privaten Wirtschaft und der Zivilgesellschaft eine Plattform, um Konzepte, Ansätze und Herausforderungen von Banken, Versicherern und Vermögensverwaltern hinsichtlich einer immer brisanter werdenen Nachhaltigkeitsagenda zu erörtern. UNEP FIs globales Netzwerk aus internen Regional Task Forces und externen Regionalpartnern wird dabei regionale und nationale Akzente setzen, insbesondere mit Blick auf die schnell aufstrebenden Märkte Asiens und der übrigen BRIMCS Staaten. [Mehr...]
Der UNEP FI Globale Roundtable wird erneut die Nachhaltigkeitsagenda der nächsten Jahre für den Finanzsektor in den folgenden Teilgebieten definieren:
- Die PRI (Principles for Responsible Investment)
- Die neue finanzielle Relevanz von ESG-Aspekten
- Nachhaltigkeit im Versicherungssektor
- Der Finanzsektor in der low-carbon economy
- Transparenz und Nachhaltigkeitsberichterstattung
- Kapitalmärkte, Mikrofinanzierungen und Menschenrechte
- Effiziente Märkte für Wasser und Artenvielfalt
Mai 2007
Der Klimawandel bedroht das Überleben der Menschheit. Auch die Finanzmärkte haben dies erkannt: Neben verändertem Risikomanagement reagieren sie seit einigen Monaten auch mit speziellen Klimafonds. Das sind Anlageprodukte, die aktiven Klimaschutz mit guten Renditen versprechen. Unser UmweltDialog-Dossier beleuchtet die wichtigsten Aspekte.
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Mai 2007
In mehreren Teilstudien hat die IPCC im Auftrag der Vereinten Nationen einen umfassenden Klimabericht mit Folgeabschätzungen vorgestellt. Das Fazit lautet: Der Klimawandel ist unabwendbar und jetzt gelte es, die politischen Weichen so zu stellen, dass die Folgen für Mensch und Umwelt begrenzt werden können. Unser Dossier dokumentiert die Ergebnisse der Studien, erste Reaktionen sowie ausgewählte Experteneinschätzungen.
Dokumentation IPCC-Klimastudien:
Reaktionen:
Einschätzungen:
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Februar 2007
So „grün“ war der Genfer Autosalon selten: Angesichts massiver Kritik aus Politik und Zivilgesellschaft präsentieren fast alle Autobauer auf der 77. Schweizer Automobilausstellung vor allem Innovationen bei Verbrauch und Antrieb. In den kommenden Jahren sollen mit neuen Hybrid- und schließlich Wasserstofffahrzeugen weitere Schritte erfolgen. [Mehr...]
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- GM bekennt sich zur Energie-Vielfalt
- ÖKO-TREND-Zertifikat für BMW 318d und MINI Cooper Cabrio
- Weltpremiere des Passat BlueMotion
- Neue Auto-Klimaziele erhitzten Gemüter
- Automobil-Produktion 2007: China lauert
- GM-Konzeptfahrzeug könnte Tankstopps fast überflüssig machen
- BMW: Clean Production schafft milliardenschweren Mehrwert
- BLUETEC Diesel Initiative gebildet
- Bald eine Milliarde Autos weltweit
- Volkswagen: Big BlueMotion
November 2006
Zahlreiche aktuelle Studien warnen vor dem Kollaps aller wirtschaftlich genutzten Fischbestände binnen der nächsten Jahrzehnte. Als Gründe nennen die Autoren Überfischung, Verschmutzung, Zerstörung der Lebensräume und den Klimawandel. Umweltschützer wie etwa Cousteau fordern daher eindringlich eine "neue Ethik der Ozeane".
Artikel zu diesem Thema
- Dramatisches Artensterben in den Ozeanen
- Millionen Tiere sterben an Plastikmüll im Meer
- Cousteau fordert “Neue Ethik der Ozeane“
- Todeszone Golf von Mexiko
- Forscher bestätigen: Ozeane kontrollieren das Klima
- Schwefelwolken im Ozean vor Namibia
- Der Schwarm - jetzt auch als Taschenbuch
Oktober 2006

Jetzt spüren auch die Finanzmärkte die Auswirkungen des Klimawandels. „Handeln tut Not“ sagen längst nicht mehr nur Umweltschützer, sondern zunehmend auch Kapitalanleger. Eine der mächtigsten Lobbys ist das Carbon Disclosure Project (CDP), hinter dem 155 Investoren mit einem Anlagevolumen von 21.000 Mrd. US-Dollar stehen. Ihre Botschaft an die Wirtschaft ist unmissverständlich: Bekommt endlich die Klimakiller in den Griff!
Artikel zu diesem Thema
- Briten prognostizieren Klimaschäden in Höhe von 5,5 Bio. Euro
- STERN REVIEW: Der wirtschaftliche Aspekt des Klimawandels
- Klimawandel erreicht Chefetagen
- global21-Themenheft: „Klimawandel erreicht Finanzmärkte“
- KyotoPlus - Wege aus der Klimafalle
- UN Principles for Responsible Investment
- 2005 – Ein Jahr der Naturkatastrophen
- Klimakosten können auf bis zu 1500 Euro pro Kopf ansteigen
- Mehrheit der Deutschen rechnet mit Klimakatastrophe
Oktober 2006

Kalifornien hat jüngst das strengste Gesetz zur Reduzierung von Treibhausgasen in den USA verabschiedet. Der „Global Warming Solutions Act“ sieht vor, bis 2020 die CO2-Werte auf das Niveau von 1990 zu reduzieren. Gouverneur Arnold Schwarzenegger bezeichnete den Schritt als "historisches Abkommen". Kein Einzelfall: Trotz einer ablehnenden Haltung des US-Präsidenten Bush setzen immer mehr Entscheider in den USA auf erneuerbare Energien.
Artikel zu diesem Thema
- US-Konzerne ziehen beim Umweltschutz nach
- USA bauen Biomassewirtschaft aus
- Silicon Valley schielt auf Solarmarkt
- US-Investoren machen Milliarden für erneuerbare Energien locker
- Klimaschutz-Initiativen amerikanischer Bundesstaaten
- Klimaschutz im Bush-Stil
August 2006

Chinas Wirtschaft boomt mit beeindruckenden Wachstumszahlen. Doch das Reich der Mitte zahlt dafür einen hohen Preis: Mehr Nachhaltigkeit bei der wirtschaftlichen Entwicklung, die Verbesserung des Sozialwesens und der Ausgleich der Einkommensunterschiede zwischen Stadt und Land sind die zentralen Ziele, die sich die chinesische Zentralregierung in ihrem elften Fünfjahresplan gesetzt hat.
Artikel zu diesem Thema
- Dramatische Zunahme der Luftverschmutzung über China
- Chinas Fünfjahresplan mit mehr Nachhaltigkeit für Wirtschaft
- China kann Energieeffizienz vervierfachen
- China boomt... bei Treibhausgasen
- Made in China - ist dieses Label nachhaltig?
- Im Reich des Schwefels - China baut auf deutsches Umwelt-Know How
- Das Reich der Mitte macht mobil
- Chinas und Indiens Ressourcenhunger hat Auswirkungen
- Der Drei-Schluchten-Staudamm und die Folgen
- Pekings olympische Planziele
Juli 2006
Internationale Projekte wie etwa Staudämme sind sozial und ökologisch besonders brisant. Seit drei Jahren beschränken sich eine Reihe Banken weltweit nicht mehr nur darauf, hierfür Kredite zu geben, sondern sie verknüpfen dies mit klaren ethischen Auflagen. Equator Principles nennen sie sich. Jetzt einigten sich die beteiligte Banken auf eine verschärfte Fassung. Wir sprachen mit den Nachhaltigkeits- und Projektmanagern Jens Kubusch und Sabine Lehan von der HypoVereinsbank (HVB) über Ziele und Grenzen der Initiative. [Mehr...]
Weitere Artikel
- HVB: Erfolgsgeschichte Equator Principles
- Equator Principles ausgeweitet
- UN Principles for Responsible Investment
- Leichter Kredite auf ökologischer und sozialer Basis?
- Studie: Nachhaltigkeit von Finanzdiensleistern messbar?
Juli 2006

Das United Nations World Food Programme (WFP) hat vor den Konsequenzen eines 'stillen Tsunami' gewarnt, der in Afrika Hundertausende tötet. WFP Regionaldirektor Mike Sackett wies darauf hin, dass HIV/AIDS der größte Killer im südlichen Afrika ist und bereits im Jahr 2010 jedes fünfte Kind dort ein Waise sein wird. Die Lebenserwartung der Menschen ist seit Mitte der 90er Jahre um durchschnittlich 22 Jahre gesunken. [Mehr...]
Weitere Artikel
- Neuer Krankenversicherungsfonds für Afrika
- Die MDG aus UNEP-Perspektive
- Zahl der AIDS-Waisen in Afrika wächst
- Endstation Afrika: Alte Elektronikgeräte landen in Hinterhöfen und auf Müllhalden
- "Global Player" im Agrarhandel aus Afrika"
- Schiller in Afrika
- Global Business Coalition erweitert das Spektrum seiner Gesundheitskampagnen
- Millenniumsdörfer-Konzept vorgestellt
Juni 2006

Erstmals bewahrheiteten sich die Befürchtungen der Walschützer: die Walfang-Nationen erreichten bei der Konferenz der Internationalen Walfangkommission (IWC) eine einfache Mehrheit 33 der anwesenden 66 Länder stimmten mit Japan für eine Resolution, die die Wiederaufnahme des Walfangs fordert. 32 Länder stimmten gegen die Resolution, ein Staat enthielt sich der Stimme. [Mehr...]
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- Island jagt wieder Wale
- Tötet Marine Spaniens Wale?
- Artgerechte Walbeobachtung
- Aktivisten machen Jagd auf Japans Walfänger
- Orcas hochgradig kontaminiert
Mai/Juni 2006

Das Ausland sieht den Standort Deutschland wesentlich positiver als die Deutschen selbst. Das ergibt eine aktuelle Repräsentativumfrage des forsa-Instituts im Auftrag der Initiative „Partner für Innovation“. Lediglich in den Bereichen „Umweltschutz“ und „sozialer Absicherung“ zeigen sich die Deutschen selbstbewusst und beurteilen Deutschland gut. [Mehr...]
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