Flughafenhunde erschnüffeln Artenschmuggler

Neuerdings setzt der Zoll am Flughafen Frankfurt am Main Spürhunde nicht mehr nur zum Aufspüren von Drogen oder Sprengstoff sondern auch gegen Artenschmuggler ein. "Insgesamt zwei speziell ausgebildete Hunde unterstützen das Artenschutzteam jetzt", erläutert Roland Gramling, Pressesprecher bei WWF-Deutschland. "Wir haben vor gut einem Jahr dem deutschen Zoll unser Konzept vorgestellte. Damals hätte ich nicht vermutet, dass bereits im Sommer 2008 in Frankfurt Artenschutzspürhunde auf Patrouille gehen", freut sich WWF-Artenschutzexperte Volker Homes.

Elektronikschrott vergiftet Menschen in Ghana

Eine aktuelle Untersuchung von Greenpeace zeigt, dass mit gefährlichen Chemikalien belasteter Elektronikschrott in Ghana zu dramatischer Umweltverschmutzung geführt hat. "Händler aus Europa, den USA und Japan verkaufen diese Elektronik den unwissenden Menschen als Second-Hand-Ware. In Wirklichkeit ist es aber nur noch Elektroschrott", erklärt Claudia Sprinz.


WIRTSCHAFT


Elektronikschrott vergiftet Menschen in Ghana

Eine aktuelle Untersuchung von Greenpeace zeigt, dass mit gefährlichen Chemikalien belasteter Elektronikschrott in Ghana zu dramatischer Umweltverschmutzung geführt hat. "Händler aus Europa, den USA und Japan verkaufen diese Elektronik den unwissenden Menschen als Second-Hand-Ware. In Wirklichkeit ist es aber nur noch Elektroschrott", erklärt Claudia Sprinz.

China & Wasser 1: Grüne Barrieren gegen die Wüste

Parks mit exotischer Blütenpracht und gepflegte Grünanlagen bilden die Kulisse der Olympischen Spiele in Peking. Die Ressource Wasser, die diese botanische Üppigkeit möglich macht, ist in der Volksrepublik jedoch ein knappes Gut. Um der Ausbreitung der Wüste Einhalt zu gebieten, vereinen das Bremer Unternehmen WATERMAN, das ttz Bremerhaven und das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen ihre Kräfte und Kompetenzen. Sie entwickeln in der zweijährigen Laufzeit ein integriertes Konzept für effizientes Bewässerungs-, Vegetations- und Bodenmanagement.

Wasser in Deutschland am teuersten

Obwohl Wasser in Deutschland so viel wie in keinem anderen Land der Welt kostet, müssen Verbraucher in naher Zukunft keine weiteren Preiserhöhungen fürchten. Einer heute, Montag, von der international tätigen Beratungsgesellschaft NUS Consulting vorgestellten Marktanalyse nach werden für die nächsten zwölf Monate "keine wesentlichen Änderungen der Wasserpreise" prognostiziert.

Stürmisches Wachstum: E.ON setzt auf Windenergie

Der Energiekonzern E.ON baut seine Aktivitäten auf dem Windmarkt weiter aus. Nach dem Kauf des spanischen Windparkbetreibers E2 Renovables Ibéricas im vergangen Jahr sowie der Genehmigung für das Windfarm-Projekt „Rödsand II“ Ende April hält das Düsseldorfer Unternehmen nun auch 50 Prozent am weltweit größten Offshore-Windpark „London Array“. Damit steigt E.ON zu einem der größten Windstromerzeuger der Welt auf.



GESELLSCHAFT


China & Wasser 2: Not auf dem Land am Größten

Wirtschaftsboom, wachsende Städte, Olympische Spiele: Die Volksrepublik China steht derzeit voll im Fokus der Weltöffentlichkeit. Doch im Glanz sportlicher Wettkämpfe oder glitzernder Megacitys bleiben viele Probleme unbeachtet. "Es gibt tatsächlich so etwas wie das vergessene China", beklagt Sinologe Prof. Dr. Rainer von Franz von der Universität Leipzig. Als Beispiel für die zum Teil hausgemachten Schwierigkeiten nennt der Wissenschaftler die Versorgung der Bevölkerung im Norden des Riesenreichs mit Wasser. Auch wenn dies nicht neu sei, verschärfe sich die Situation zusehends. Aber nicht nur dadurch gerate die chinesische Landbevölkerung zunehmend unter Druck.

Vortragsreihe "Wirtschaft und Menschenrechte" des Deutschen Global Compact Netzwerks (DGCN)

Im Rahmen des DGCN-Schwerpunktthemas 2008 „Wirtschaft und Menschenrechte“ bereitet der DGCN Focal Point zum Jahresabschluss eine Vortragsreihe vor. Zwischen September und Dezember 2008 lädt er monatlich zu je einem Vortragsabend in das GTZ Haus Berlin ein.

Gates Stiftung spendet für Opfer der Nahrungsmittelkrise

Wie die Stiftung Bill & Melinda Gates Foundation bekannt gab, wird sie Fördermittel im Wert von 17,6 Millionen USD für die am stärksten von der weltweiten Nahrungsmittelkrise betroffene Bevölkerung bereitstellen. Mit Hilfe des Spendenpaketes sollen außerdem Kleinbauern in Entwicklungsländern unterstützt werden.

Weltwasserwoche: 1,4 Mio. Kinder sterben jährlich an Hygienemängeln

Mangelnde Hygiene kostet jährlich mindestens 1,4 Mio. Kindern das Leben. Zu diesem Schluss kommen Experten bei der Weltwasserwoche, die derzeit in Stockholm stattfindet. Die insgesamt 2.500 Experten, die zur Konferenz angereist sind, werden über Lösungsvorschläge diskutieren.



UMWELT


Flughafenhunde erschnüffeln Artenschmuggler

Neuerdings setzt der Zoll am Flughafen Frankfurt am Main Spürhunde nicht mehr nur zum Aufspüren von Drogen oder Sprengstoff sondern auch gegen Artenschmuggler ein. "Insgesamt zwei speziell ausgebildete Hunde unterstützen das Artenschutzteam jetzt", erläutert Roland Gramling, Pressesprecher bei WWF-Deutschland. "Wir haben vor gut einem Jahr dem deutschen Zoll unser Konzept vorgestellte. Damals hätte ich nicht vermutet, dass bereits im Sommer 2008 in Frankfurt Artenschutzspürhunde auf Patrouille gehen", freut sich WWF-Artenschutzexperte Volker Homes.

Jede fünfte Pflanze vom Klimawandel bedroht

Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) haben in einer nun veröffentlichten Studie im Fachmagazin Biology Letters die Folgen des Klimawandels auf die Flora Deutschlands untersucht. Demnach könnte bis 2080 jede fünfte Pflanzenart Teile ihres heutigen Verbreitungsgebietes verlieren. Als Folge des Klimawandels werden die Vorkommen der Arten neu verteilt. Für manche Pflanzen sieht die Zukunft alles andere als rosig aus.

Europas erste Straßenbrücke aus Kunststoff

Bei Formel-1 Boliden, Flugzeugen oder Roboterarmen sind Faserverbundwerkstoffe mittlerweile etablierte Werkstoffe, und auch im Bausektor beschäftigen sich etliche Forschungs- und Pilotprojekte mit den äußerst leichten und variablen Strukturen. In Friedberg (Hessen)wurde am Freitag, den 25. Juli Europas erste Stahl-GfK-Verbundbrücke fertig gestellt.

Bäume und Äcker

Landwirte bestellen Felder, Forstleute bewirtschaften Wälder. Was bislang als selbstverständlich galt, könnte sich bald ändern. Bäume sollen künftig auch auf Äckern wachsen - mit kurzen Umtriebszeiten und hoher Rentabilität. Die seit Jahren steigende Nachfrage nach Nutzholz für die Säge- und Holzindustrie bzw. als Brennstoff macht "Holzanbau" für Landwirte attraktiv und wirft gleichzeitig neue Fragen auf. Wissenschaftler untersuchen die Bedingungen, die Vor- und Nachteile sowie die verschiedenen Modelle der Plantagenwirtschaft.



SPECIALS


Zafira Sieger auf der VCD-Umweltliste

Zum mittlerweile sechsten Mal setzt sich der Opel Zafira CNG (Compressed Natural Gas) auf der VCD-Umweltliste an die Spitze des Siebensitzer- Segments. Das hervorragende Ergebnis für den Familien-Van mit Erdgasantrieb gab der Verkehrsclub Deutschland jetzt bekannt.

Chevrolet Nummer eins bei Autogasfahrzeugen

Chevrolet ist Deutschlands Spitzenreiter bei neu zugelassenen Fahrzeugen mit Flüssiggas-Antrieb: In den ersten sieben Monaten des Jahres 2008 verzeichnete Chevrolet 1.026 Neuzulassungen mit der attraktiven Antriebsalternative; soviel wie keine andere Marke in Deutschland. Dies gab der VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e. V.) in seiner aktuellen Statistik bekannt.

Biodiesel aus Jatropha

Unabhängigkeit von Rohölimporten, Kampf gegen den Klimawandel und Schutz der Umwelt – Die Suche nach alternativen Energiequellen zählt zu den wichtigsten Herausforderungen, die die Entwicklungen der kommenden Jahre und Jahrzehnte nachhaltig beeinflussen werden. Viele Industrieunternehmen, aber auch die Gesetzgebung haben ihre Strategien längst darauf ausgerichtet. Unter vielen umstrittenen oder noch in der Entwicklung befindlichen Energiequellen hat sich eine längst etabliert: Biodiesel.

Revolutioniert das MIT die Solarbranche?

Wissenschaftler am Massachusetts Institute of Technology (MIT) haben eine Möglichkeit gefunden, günstig Solarstrom zwischenzuspeichern. Die Lösung setzt darauf, mit einem neu entwickelten umweltfreundlichen Katalysten Sauerstoff aus Wasser zu gewinnen. Dieser wird gemeinsam mit Wasserstoff bei Bedarf in einer Brennstoffzelle zu Wasser rekombiniert, um Energie freizusetzen. Das kann nach Ansicht der Forscher die Photovoltaik revolutionieren, da es ein sinnvolles Überbrücken sonnenloser Phasen in der Energieversorgung ermöglicht.



WISSEN


Deutsche Post auf dem Weg zu einem nachhaltigen Logistikunternehmen

Der Weltmarktführer in der Logistik präsentierte 2006 seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht. Der nun seit kurzem vorliegende zweite Nachhaltigkeitsbericht mit dem Titel „Neue Wege gehen“ beschreibt, welche Fortschritte das Bonner Logistikunternehmen gemacht hat. UmweltDialog hat den Bericht näher analysiert.

Lufthansa: CSR Bericht mit intelligenten Managementtools

Ein niedriger Kerosinverbrauch sowie eine beispiellose Flottenerneuerung kennzeichnen das CSR-Engagement von Lufthansa. Der neue Nachhaltigkeitsbericht „Balance 2008“ zeigt darüber hinaus, wie smarte Lösungen bei Spritmanagement oder Kundenzufriedenheit das Unternehmen stärken. UmweltDialog hat den Report näher analysiert.

Die Andersmacher - Unternehmerische Verantwortung jenseits der Business Class

In ihrem Buch "Die Andersmacher - Unternehmerische Verantwortung jenseits der Business Class" portraitieren Alexandra Hildebrandt, Autorin und Leiterin Gesellschaftspolitik bei der Arcandor AG, und Jörg Howe, Kommunikationschef des Unternehmens, Menschen, die unternehmerische Verantwortung und ethische Werte nicht als Lippenbekenntnisse verstehen, sondern auch im Alltag umsetzen. Anhand prominenter Lebensläufe, aber auch anhand von Menschen wie du und ich, zeigen die Herausgeber die Chancen konkreter Corporate Social Responsibility auf - und führen dem Leser vor Augen, wie weit dieser Begriff eigentlich zu fassen ist.

UMID: Sozial Schwächere leiden stärker unter Umweltproblemen

Wer arm ist, lebt häufiger in einer Umwelt, die krank machen kann. So wohnen sozial Schwächere zum Beispiel öfter an stark befahrenen Straßen. Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislaufstörungen können die Folgen sein. "Sozial Schwächere sind von Umweltproblemen vielfach stärker betroffen - das muss sich ändern", konstatierte der Vizepräsident des Umweltbundesamtes (UBA) Dr. Thomas Holzmann anlässlich der Veröffentlichung des aktuellen "UmweltMedizinischen Informations- Dienstes" (UMID) zum Thema "Umweltgerechtigkeit - Umwelt, Gesundheit und soziale Lage".

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