|
|
 |
Klima
 |
 |
Klimaschock in Japan
Die Kirschbäume blühen in Japan inzwischen vier bis fünf Tage früher als noch vor 50 Jahren. Die frühe Blüte gehört zu den harmloseren Anzeichen des Klimawandels, die der WWF in einem aktuellen Report im Vorfeld des G8-Gipfels im japanischen Hokkaido zusammenfasst. Andere Folgen des Klimawandels treffen das Land der aufgehenden Sonne weit härter. Die Durchschnittstemperatur stieg in Japan im vergangenen Jahrhundert um ein Grad und liegt damit über dem weltweiten Durchschnitt. In der Folge nahmen Stürme und Dürren zu. Es regnet seltener aber dafür umso heftiger. Insbesondere die Küstenregionen sind bedroht. |
 |
 |
 |
 |
G8-Staaten zu langsam beim Klimaschutz
Die Klimapolitik der G8-Staaten wird nicht ausreichen, um das Rennen gegen den Klimawandel zu gewinnen Mit den bislang ergriffenen Maßnahmen werden sich die internationalen Vorgaben nicht erfüllen lassen. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Untersuchung im Auftrag von WWF und Allianz SE, die die Klimapolitik der G8-Staaten und von fünf Schwellenländern im Vorfeld des G8-Gipfels in Japan analysiert. UmweltDialog dokumentiert die Ergebnisse: |
 |
 |
 |
 |
Klimawandel bedroht jedes Jahr 175 Millionen Kinder
Als Folge des Klimawandels bedrohen immer häufiger auftretende Naturkatastrophen jedes Jahr das Leben von bis zu 175 Millionen Kindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Kinderhilfsorganisation Save the Children in ihrem jetzt veröffentlichten Bericht. Seit 1970 hat sich die Zahl der Katastrophen, vor allem von Überschwemmungen und Dürren, vervierfacht. Unterernährung, Malaria und immer stärkere Armut sind nur einige der Folgen, die vor allem die Kinder in Entwicklungsländern hart treffen. |
 |
 |
 |
 |
Initiative 2 Grad meldet sich zu Wort
Deutschland muss einen Beitrag zur Begrenzung der globalen Temperaturerhöhung auf 2° C leisten. Nach Ansicht führender Unternehmerpersönlichkeiten Deutschlands ist das 2°-Ziel mit einer Klimaschutzpolitik möglich, die auf Innovation, Effizienz und Verlässlichkeit setzt. Die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft wird durch aktiven unternehmerischen Klimaschutz und hierfür geeignete nationale und internationale Rahmenbedingungen gestärkt. |
 |
 |
 |
 |
Bayer informiert Aktionäre über Klimaprogramm
Bayer verstärkt im Rahmen des Ende 2007 gestarteten "Bayer Climate Program" seine Anstrengungen für eine weitere CO2-Reduktion in der eigenen Produktion sowie für neue Lösungen zum Klimaschutz und zum Umgang mit dem Klimawandel. In Ausstellungen, Publikationen und einem erstmals gezeigten Film informierte das Unternehmen jetzt seine Aktionäre auf der Hauptversammlung in Köln über die ersten sogenannten "Leuchtturmprojekte" in der industriellen Produktion, bei Geschäftsgebäuden und in der Landwirtschaft sowie über weitere Maßnahmen im Rahmen des integrierten konzernweiten Klimaprogramms. |
 |
 |
 |
 |
Tiefsee der Antarktis wird kälter
Nach jahrelanger Erwärmung wird die Tiefsee der Antarktis wieder kälter. Das haben Forscher des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung (AWI) auf einer Expedition zum Südpol herausgefunden. Sollte es sich um einen dauerhaften Prozess handeln, könnte die Umwälzung der Wassermassen in den Ozeanen dadurch in Schwung gebracht werden. |
 |
 |
 |
 |
Klimawandel trifft Indigene am stärksten
Die Ureinwohner der Erde haben den kleinsten ökologischen Fußabdruck, werden aber unter dem Klimawandel am schwersten zu leiden haben. Zu diesem Schluss kommen Wissenschaftler des Institute of Advanced Studies der United Nations University bei einem Treffen im australischen Darwin. Ganz besonders schlimm werden die Völker unter Infektionskrankheiten, Dürren und Überschwemmungen sowie der immer kleiner werdenden Biodiversität zu leiden haben. |
 |
 |
 |
 |
Klimaphänomen kühlt die Erde vorübergehend
Die globalen Temperaturen werden in diesem Jahr leicht zurückgehen, so der Generalsekretär der World Meteorological Organization (WMO) Michel Jarraud zur BBC. Grund dafür sei die starke diesjährige Ausprägung des Wetterphänomens La Nina, das sich gewöhnlich an El Nino anschließt und im Gegensatz zu diesem einen kühlenden Effekt mit sich bringt. |
 |
 |
 |
 |
Imageschaden durch fehlende Klimastrategie
Unternehmen unterschätzen die globalen Folgen des Klimawandels und stehen den Risiken großteils völlig unvorbereitet gegenüber. Dies ist das Fazit eines von der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG vorgestellten Berichts namens "Climate Changes your Business". Von den Auswirkungen am stärksten betroffen sind vor allem die Branchen Luftfahrt, Gesundheit, Tourismus, Transport, Öl und Gas sowie Finanzdienstleistungen. Laut den Experten sollten diese Wirtschaftszweige den Konsequenzen des Klimawandels auf ihr Geschäft "dringend mehr Beachtung schenken", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens. |
 |
 |
 |
 |
Arme Bundesländer leiden am meisten an Klimawandel
Deutschland hat in den kommenden 50 Jahren bedingt durch den Klimawandel mit einem enormen Aufwand zu rechnen. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht bundesweit von volkswirtschaftlichen Kosten in Höhe von 800 Mrd. Euro aus. Davon seien arme Bundesländer wesentlich stärker betroffen als ihre reicheren Nachbarn. "Die Auswirkungen des Klimawandels sind regional sehr unterschiedlich verteilt", heißt es in einer Aussendung des DIW. Länder wie Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Thüringen, Bremen und Brandenburg würden gemessen an ihrer Wirtschaftskraft stärker an den zu erwartenden Wetterkapriolen leiden als beispielsweise Berlin, Hessen, Nordrhein-Westfalen oder Bayern. |
 |
 |
Alle Artikel dieses Ressorts im Archiv ansehen... |
|
|
 |
 |
UN Global Compact |

|
 |
global 21 |

|
 |
Links |

|
 |
Reports |

|
 |
Wissen |

|
|