Märkte

Elektronikschrott vergiftet Menschen in Ghana

Eine aktuelle Untersuchung von Greenpeace zeigt, dass mit gefährlichen Chemikalien belasteter Elektronikschrott in Ghana zu dramatischer Umweltverschmutzung geführt hat. "Händler aus Europa, den USA und Japan verkaufen diese Elektronik den unwissenden Menschen als Second-Hand-Ware. In Wirklichkeit ist es aber nur noch Elektroschrott", erklärt Claudia Sprinz.

China & Wasser 1: Grüne Barrieren gegen die Wüste

Parks mit exotischer Blütenpracht und gepflegte Grünanlagen bilden die Kulisse der Olympischen Spiele in Peking. Die Ressource Wasser, die diese botanische Üppigkeit möglich macht, ist in der Volksrepublik jedoch ein knappes Gut. Um der Ausbreitung der Wüste Einhalt zu gebieten, vereinen das Bremer Unternehmen WATERMAN, das ttz Bremerhaven und das Zentrum für Umweltforschung und nachhaltige Technologien (UFT) der Universität Bremen ihre Kräfte und Kompetenzen. Sie entwickeln in der zweijährigen Laufzeit ein integriertes Konzept für effizientes Bewässerungs-, Vegetations- und Bodenmanagement.

Wasser in Deutschland am teuersten

Obwohl Wasser in Deutschland so viel wie in keinem anderen Land der Welt kostet, müssen Verbraucher in naher Zukunft keine weiteren Preiserhöhungen fürchten. Einer heute, Montag, von der international tätigen Beratungsgesellschaft NUS Consulting vorgestellten Marktanalyse nach werden für die nächsten zwölf Monate "keine wesentlichen Änderungen der Wasserpreise" prognostiziert.

Solar-Konzerne ziehen erfreuliche Bilanz

Solarzellenhersteller Q-Cells hat die positive Richtung bereits vorgegeben. Dieser folgte jetzt eine Reihe weiterer Marktteilnehmer. In den vergangenen sechs Monaten hat sich der Boom innerhalb der Solar-Branche angesichts eines traditionell eher verhaltenen ersten Halbjahres dennoch fortgesetzt, wie verschiedene Geschäftsberichte zeigen. Dabei sieht der anhaltende Trend zur Sonnenenergie Unternehmenszielen und Auftragsbeständen zufolge im Ausblick auf die zweite Jahreshälfte ebenso vielversprechend aus.

Konsolidierungswelle im deutschen Autohandel

Die Markt- und Wettbewerbssituation der deutschen Autohändler wird sich in den kommenden Jahren stark zuspitzen. Die Konsolidierungen zu "Megadealern" und zunehmende Mehrmarkenvertriebe verlangen eine Neuausrichtung seitens der Automobilindustrie. Auch unklare Rahmenbedingungen wie die Kfz-Steuerreform und steigende Kraftstoffpreise dämpfen die Nachfrage nach Neuwagen. Deloitte analysiert mit der Studie "Automobilhandel im Premiumsegment" mögliche Maßnahmen für mittelständisch geprägte Automobilhäuser.

Interesse an Olympia sinkt

Das Interesse an den Olympischen Sommerspielen ist in Europa im Vergleich zum Olympiajahr 2004 deutlich gesunken. In Deutschland gaben aktuell nur noch 58 Prozent der Bundesbürger an, sich für die Sommerspiele zu interessieren. Im Vorfeld der Spiele in Athen 2004 waren es immerhin 70 Prozent der 16- bis 69-jährigen Deutschen. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt die internationale Studie "Sponsoring 21+" des Beratungs- und Forschungsunternehmens Sport+Markt.

100-Dollar-Laptop nicht realisierbar

Der ursprünglich für humanitäre Bildungszwecke in Entwicklungsländern konzipierte 100-Dollar-Laptop wird in frühestens drei Jahren zu diesem Preis realisiert werden können. Zu dieser Einschätzung gelangt das Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Gartner in einer aktuellen Erhebung.

Profit ist kein Tabu mehr in der Sozialwirtschaft

Ein Signal zum Aufbruch ging von dem 24-Stunden-Beratungsevent aus, das die Berliner Unternehmensberatung „stratum" als Beitrag zur Imagekampagne „Deutschland - Land der Ideen" in Kreuzberg veranstaltete. Weit über 200 Teilnehmer nutzten die Möglichkeit, sich von 13 Fachleuten kostenlos beraten zu lassen und mit erfolgreichen „Soziopreneuren" ins Gespräch zu kommen. Als „Soziopreneure" bezeichnet sich eine wachsende Zahl junger Unternehmer, die die Lösung gesellschaftlicher Aufgaben mit wirtschaftlichem Eigeninteresse verbinden.

Greenpeace: Nintendo weiter Schlusslicht

Greenpeace hat zum achten Mal seinen vierteljährlichen "Leitfaden zur grünen Elektronik" veröffentlicht, in dem die Umweltorganisation bewertet, wie umweltverträglich Elektronikunternehmen wirklich sind. Nintendo bleibt auch diesmal Schlusslicht unter 18 Herstellern, konnte aber immerhin seine Punktezahl verbessern.

Clean-Fuel in Bulgarien: ThyssenKrupp-Tochter Uhde wickelt Großprojekt ab

Die Arbeiten laufen auf Hochtouren: Seit Anfang Mai liefert die ThyssenKrupp-Tochter Uhde Ausrüstung und Know-how zum Bau für zwei der größten Diesel- und Benzinentschwefelungsanlagen in Burgas am Schwarzen Meer. Damit schafft das Unternehmen die Voraussetzung dafür, dass Lukoil Neftochim Bourgas, einer der größten Raffinerie-Konzerne Bulgariens, ab 2009 seine Produktion auf schwefelarme Kraftstoffe umstellen kann.


Alle Artikel dieses Ressorts im Archiv ansehen...
Copyright © Verlag UmweltDialog 2002-2008