Politik

Vortragsreihe "Wirtschaft und Menschenrechte" des Deutschen Global Compact Netzwerks (DGCN)

Im Rahmen des DGCN-Schwerpunktthemas 2008 „Wirtschaft und Menschenrechte“ bereitet der DGCN Focal Point zum Jahresabschluss eine Vortragsreihe vor. Zwischen September und Dezember 2008 lädt er monatlich zu je einem Vortragsabend in das GTZ Haus Berlin ein.

Deutschland verliert massiv finanzielle Ressourcen

Der deutsche Staat hat im letzten Jahrzehnt beispiellose Einschnitte in seinen finanziellen Ressourcen erlitten. Das gilt sowohl im historischen Vergleich als auch mit Blick auf andere Länder. Die Staatsquote ging zwischen 1999 und 2008 von 48 % auf 43,5 % zurück. Vor allem die umfangreichen Steuersenkungen ab dem Jahr 2000 haben dazu geführt, dass die öffentliche Einnahmequote von ca. 46 % 1998 auf 43,3 % im Jahr 2008 fiel. Zu diesem Ergebnis kommt Prof. Dr. Peter Bofinger in einer Analyse, die in der aktuellen Ausgabe der WSI Mitteilungen erscheint.

Peking bekommt Smog-Problem nicht in den Griff

Wenige Tage vor dem Start der Olympischen Spiele bleibt kaum Zeit, um die dichte Dunstglocke über Peking doch noch einzudämmen. Anhand einer massiven Blumen-Pflanzkampagne soll nun zumindest das Stadtbild so gestaltet werden, um von "grünen Spielen" sprechen zu können.

WFC warnt G8 vor Rückfall ins Atomzeitalter

Das World Future Council (WFC) hat die Staatschefs der G8-Länder eindringlich vor einem Rückfall ins Atomzeitalter gewarnt. Zwar zwinge der steigende Ölpreis die Teilnehmer zu schnellem Handeln, der erneute Ausbau der Kernkraft sei allerdings keine Lösung. Deswegen fordert das WFC neben der massiven Förderung erneuerbarer Energien weitere Anreize zur größeren Effizienz bei Produktion, Verteilung und Verbrauch von Energie.

Japanische Greenpeace-Mitarbeiter bleiben in Haft

Die beiden in Japan inhaftierten Greenpeace-Mitarbeiter Junichi Sato und Toru Suzuki werden für weitere zehn Tage ohne Anklage in japanischer Untersuchungshaft festgehalten. Das hat ein Gericht in der japanischen Stadt Aomori beschlossen. Sato und Suzuki haben Mitte Mai den bisher größten Skandal der japanischen Walfang-Geschichte aufgedeckt.

Neuseeland will noch grüner werden

Neuseeland, zunehmend beliebtestes Fernreiseziele der Europäer und US-Amerikaner, arbeitet daran, ihr grünes Image noch weiter zu verbessern. Geht es nach den Vorstellungen von Premier-Ministerin Helen Clark, soll Neuseeland bis 2015 mindestens 90 Prozent seiner Energien aus Erneuerbaren Ressourcen beziehen. Bis 2040 sollen die Emissionen aus dem Verkehr um die Hälfte reduziert werden. Zudem sei auch noch eine drastische Reduktion der Stickoxide in der Landwirtschaft geplant, berichtet BBC-Online.

Wöchentlich entsteht eine Stadt der Größe Vancouvers neu

Aufgrund der Migration werden bis 2030 nahezu zwei Mrd. Menschen in Städten leben. Unerforscht ist bis heute, welche Konsequenzen auf die Artenvielfalt es aus der zunehmenden Urbanisierung gibt. Menschen bauen jede Woche das Äquivalent einer Stadt der Größe Vancouvers - mit rund 2,1 Mio. Einwohnern. Einer neuen Studie zufolge, sind die Folgen dieser Verstädterung für die Biodiversität dramatisch, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist in seiner Online-Ausgabe.

Massive Korruption im Wassersektor

Korruption im Wassersektor ist Ursache und Auslöser für die globale Wasserkrise, die Milliarden Menschenleben bedroht und die Umweltzerstörung verschlimmert: Dies ist die zentrale Aussage des Global Corruption Report 2008: Corruption in the Water Sector, den Transparency International vorgestellt hat.

Verbände wettern gegen Umweltgesetzbuch

Statt vieler, verstreuter Verordnungen ein Regelwerk – das ist die Vision des Umweltgesetzbuches. Es soll, vergleichbar zum Bürgerliche Gesetzbuch und dem Strafrecht, künftig das gesamte Umweltrecht zusammenfassen. Das Bundesumweltministerium hat hierzu das Verfahren zur Anhörung der Länder und Verbände zum Referentenentwurf des geplanten Umweltgesetzbuchs (UGB) eingeleitet. BDI und Chemieverband laufen Sturm.

Klima-Allianz: Zweiter Teil des Klimapaketes nur noch ein Klimaschutzpäckchen

Anlässlich der Verabschiedung des zweiten Teils des Integrierten Energie- und Klimapaketes der Bundesregierung (IEKP) im Kabinett haben Vertreter der Klima-Allianz eine weitere Verwässerung und Abschwächung der „Meseberger Beschlüsse“ festgestellt. Diese seien im Sommer 2007 von der Regierung als ein Aufbruchsignal für den Klimaschutz verkauft, im Laufe der letzten Monate jedoch in vielen Bereichen aufgeweicht worden, so die Stellungnahme der Klima-Allianz.


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