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Finanzen
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Staatsfonds öffnen sich zugunsten der Umwelt
"Green Investing" hat für Privatanleger bislang einen kaum zugänglichen Nischenbereich
dargestellt. Die Idee, Unternehmen mit Finanzprodukten nicht nur im Sinne der Gewinnmaximierung, sondern aufgrund ihres Umweltbewusstseins zu fördern, erfreut sich jedoch zunehmender Beliebtheit. Neben Ökofonds als Finanzanlagen sind es vor allem Staatsfonds, die sich privaten Anlegern öffnen, um in umweltbewusst agierende Unternehmen investieren zu können. In Europa zählen etwa der norwegische oder der niederländische Regierungs-Pensionsfonds sowie der Pensionsfonds der britischen Umweltagentur zu den Vorreitern dieser weltweit erkennbaren Tendenz. |
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Studie: Gute ESG-Leistung entlastet Unternehmen
Verantwortungsbewusste Kapitalanlagen gewannen in den vergangenen Jahren deutlich an Boden, mittlerweile werden 84 Milliarden US-Dollar nach Umwelt-, Sozial- und Corporate-Governance-Aspekten (ESG) verwaltet. Wie sich dieser Ansatz auf die Finanzen eines Unternehmens auswirkt, blieb bisher allerdings im Dunkeln. Die globale Forschungsabteilung der UniCredit hat nun Licht in dieses Dunkel gebracht und dabei erstaunliche Ergebnissen zutage gefördert. UmweltDialog konnte darin Einblick nehmen. |
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VFU & UNEP-FI: Finanzbranche stemmt sich gegen Klimawandel
„Nachdem 2006 die Chancen und Risiken der Kreditbranche durch den Klimawandel erstmals thematisiert wurden, befinden wir uns heute mit einer Fülle von Aktionen und Produkten weit fortgeschritten in der praktischen Umsetzung,“ so VfU-Vorstand Bernhard Wagner. Zwei Tage lang diskutierten Vertreter der führenden deutschen Banken, Sparkassen und Versicherungen auf Einladung der Finanzinitiative des UN Umweltschutzprogramms (UNEP FI) und der Verein für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen und Versicherungen (VfU) praktische Maßnahmen zur Verhinderung oder zumindest Abschwächung des Klimawandels. |
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IWF-Rolle bei der Reform des Finanzwesens
Vor dem Hintergrund des Weltwirtschaftsgipfel in den USA fordert die Bertelsmann Stiftung mehr Gewicht für die Schwellenländer beim Internationalen Währungsfonds (IWF). In einem Positionspapier empfiehlt die Stiftung, dafür die Sitze und Stimmrechte der Europäischen Union zu begrenzen und zu bündeln. "Auf diese Weise stärkt die EU auch ihr Gewicht bei der Gestaltung des internationalen Währungs- und Finanzsystems", erläutert Dr. Robert Vehrkamp, Direktor des Europaprogramms der Stiftung.
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Verantwortliches Investieren wird zum Mainstream
Verantwortungsvoll zu investieren entwickelt sich in den kommenden Jahren zur Mainstream-Anlageform. Der Bereich Socialy Responsible Investing (SRI) sieht sich einem rasanten Wachstum gegenüber und soll jährlich um 25 Prozent zulegen. Nach Ansicht der Strategieberatung Booz & Company sowie des Asset Managements Robeco werden verantwortungsbewusste Investments bis 2015 einen Anteil zwischen 15 und 20 Prozent bzw. 26,5 Bio. Dollar am global verwalteten Vermögen haben. Damit werde auf dem SRI-Markt ein Gesamtertrag von mehr als 50 Mrd. Dollar erzielt. So befinden sich etwa die Bereiche Erneuerbare Energien oder Schwellenländer-Investments bereits seit einigen Jahren in einem steten Wachstumsprozess. |
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Nachhaltige Geldanlagen als attraktive Produktklasse nutzen
Die Frankfurt School of Finance & Management veranstaltet mit Kooperationspartner Swisscanto am 19. November 2008 in Frankfurt eine Fachkonferenz, in deren Fokus Nachhaltige Geldanlagen als attraktive Produktklasse steht. Die Veranstaltung zeigt, wie Nachhaltige Geldanlagen effizient in die Vertriebsbereiche von Banken und Sparkassen eingebettet werden und wie sie zur Optimierung des Portfolios von Anlegern und Investoren beitragen. Die Mischung aus Vorträgen, einer Podiumsdiskussion und Fragerunden richtet sich u.a. an Entscheidungsträger der „Financial community“, Vermögensberater und nachhaltig interessierte Investoren und Unternehmer. |
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Transparency International identifiziert Handlungsfelder zur Finanzkrise
Die diesjährige Generalversammlung der Antikorruptionsorganisation Transparency International fordert größtmögliche Transparenz sowohl bei kurz- und mittelfristigen Maßnahmen zur Behebung der Finanzkrise wie bei der zukünftigen Gestaltung des Finanzsystems. Die Versammlung mit Vertretern aus rund hundert Nationen zeigt sich besorgt über die humanitären und wirtschaftlichen Konsequenzen der Finanzkrise.
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Vorschau: UNEP FI / VfU Roundtable 2008
Am 4. und 5. November 2008 findet der vierte UNEP FI/VfU Roundtable statt – dieses Mal in Stuttgart im Forum der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Veranstalter sind die Finanzinitiative des UN Umweltschutzprogramms (UNEP FI) und der Verein für Umweltmanagement in Banken, Sparkassen und Versicherungen (VfU). |
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oekom research fordert neue Anreizsysteme für Manager
Im Rahmen des Rettungspakets für deutsche Banken ist die Deckelung der Vorstandsgehälter auf 500.000 Euro pro Jahr in der Diskussion. Robert Haßler, CEO der Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research, sieht in dieser Maßnahme nicht den richtigen Impuls: „Die Diskussion um die absolute Höhe einer Vergütung für Vorstände und Bankmanager lenkt vom eigentlichen Problem ab. Entscheidend ist vielmehr zu überdenken, an welchen Faktoren sich die Prämien orientieren sollten.“ |
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Transparency begrüßt Maßnahmen gegen Offshore-Financial Centers
Die Antikorruptionsorganisation Transparency International Deutschland e.V. begrüßt die Ankündigung führender OECD-Staaten, darunter Deutschland, Großbritannien und Frankreich, entschlossen gegen Offshore-Financial Centers (OFCs) vorzugehen. Wesentliche Forderungen sind die Kooperation der OFCs mit den Behörden anderer Länder sowie ein robustes System der Identifikation von Kunden und der Herkunft von Geldern. |
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