In Lateinamerika explodieren die Preise für Lebensmittel
In Lateinamerika bedrohen explodierende Lebensmittel- und Energiepreise die Entwicklungsfortschritte der letzten Jahre. "Wir befürchten verheerende Folgen besonders für Kinder und Jugendliche, die schon jetzt in Armut leben müssen", so Kindernothilfe-Partner und Mitarbeiter der lateinamerikanischen Kindernothilfe-Büros. Sie hatten sich jüngst zu einer Konferenz im peruanischen Chaclacayo getroffen, um Strategien gegen die fortschreitende Armut auf dem Subkontinent zu vereinbaren.
30.07.2008
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Der Zusammenhang zwischen neuer Armut und der Zerstörung von Lebensperspektiven von Millionen von Kindern durch Umweltschäden und vom Menschen verursachte Klimaveränderungen stellt in Lateinamerika eine gewaltige Herausforderung für unsere Arbeit dar", so der Auslandsvorstand der Kindernothilfe, Dietmar Roller. Bei der Konferenz forderte die 15-jährige María die Kindernothilfe-Partner auf, sie und ihre Freunde beim Kampf gegen Blei- und Schwermetallvergiftung von Kindern im peruanischen La Oroyazu unterstützen: "Wir wissen, dass wir selbst alle bereits zehn- bis zwanzigfach mehr Blei im Blut haben, als Menschen normalerweise verkraften. Aber wir resignieren nicht, sondern kämpfen für alle Kinder aus La Oroya, die noch geboren werden und wie alle Kinder dieser Welt ein Recht auf Leben haben!" Die Bergwerks- und Hüttenwerks-Stadt La Oroya zählt zu den zehn am stärksten kontaminierten Plätzen der Erde. Die Kindernothilfe unterstützt dort ein Projekt mit 100 Kindern und Jugendlichen.







