Wachstumspotenziale für Bio-Produkte
Bioprodukte beflügeln derzeit mit hohen zweistelligen Wachstumsraten den Umsatz im Lebensmittelhandel - nicht nur hierzulande, sondern weltweit gewinnt der Bio-Trend stetig an Bedeutung. In Deutschland kennen bereits rund drei Viertel der Konsumenten Bioprodukte, und jeder dritte Verbraucher hat nach Informationen von Nielsen beim Einkauf erst kürzlich dazu gegriffen.
11.07.2008
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Bevorzugte Einkaufsstätte für Bioprodukte sind die Supermärkte; 59 Prozent der Bio-Kunden steuern diese Märkte regulär zum Kauf von Bio-Produkten an. Discounter (35% der Nennungen) spielen für die Verbraucher als Absatzmittler ebenfalls eine bedeutende Rolle. Dagegen kaufen nur 16 Prozent ihre Bio-Ware in Reformhäusern und Bio-Läden.
Schon jeder dritte Konsument ist überzeugt, seiner Gesundheit mit Bio-Produkten etwas Gutes zu tun. Geht es ans Bezahlen, sind allerdings nur 23 Prozent uneingeschränkt bereit, mehr Geld für Bio-Ware auszugeben - 41 Prozent der Befragten sind nicht bereit, für Bioqualität mehr zu bezahlen.
Die detaillierte Nielsen-Studie zu Verbrauchereinstellungen offenbart insgesamt eine deutliche Polarisierung der Meinungen pro und contra Bio-Produkte. Dabei zeigt sich ein breites Mittelfeld unter den Verbrauchern eher unschlüssig; hier ist offenbar noch erheblicher Informationsbedarf und ein bisher ungehobenes Potenzial vorhanden.
Der Themenblock Bioprodukte ist ein diesjähriger Zusatzbaustein in der aktuellen ShopperTrends-Studie von Nielsen. Er stellt für Handel und Hersteller wichtige Informationen bereit, um diesbezügliche Kundenbedürfnisse gezielt anzugehen und daraus neue Wachstumsstrategien zu entwickeln.







